Meine Prämie ist zu teuer

Meine Prämie ist zu teuer. Was kann ich machen? 


ich habe bereits eine 300   Franchise = 1000.- zahle ich selber
ich habe bereits eine 2500 Franchise = 3200.- zahle ich selber

Damit Sie weniger Prämien bezahlen, können Sie

1.     die Franchise erhöhen

2.     zu einer günstigeren Versicherung wechseln

3.     ein günstiges Krankenkassen-Modell wie Telefonmodell wählen

4.     Alle Sparmöglichkeiten kombinieren

 

Rechenbeispiel: 
Herr CLEVERBECLEVER, 30 Jahre alt, Single
Bisherigen Standardmodell bei der Krankenkasse CSS mit 

CHF 1’000 Franchise.

Prämien pro Jahr: CHF 5’100

1. Die Franchise erhöhen. Mit der höchsten Franchise von CHF 2’500 kann Herr CLEVERBECLEVER bereits viel Geld sparen. Wann ist eine hohe Franchise sinnvoll?
Herr CLEVERBECLEVER gibt wenig für Arztbesuche und Medikamente aus und hat genügend gespart, um im Fall einer Krankheit die Kosten von CHF 2’500 in einem Jahr aufzubringen.
Dies spricht dafür, dass Herr CLEVERBECLEVER die Rabatte durch eine hohe Franchise nutzen sollte.

Einsparung pro Jahr

CHF   900

 

2. Zu einer günstigeren Versicherung wechseln. Die Leistungen in der Grundversicherung sind immer gleich. Die Prämien sind aber bei jeder Krankenkasse unterschiedlich. Vergleichen Sie also die Prämien und wechseln Sie zur günstigsten Krankenkasse. Beachten Sie dabei die Kündigungsfrist. Der Kündigungsbrief muss eingeschrieben bis am 30. JUNI bei der Krankenkasse eintreffen. Herr CLEVERBECLEVER wechselt daher zur günstigen Groupe Mutuel mit unveränderter Franchise von CHF 1’000.

Einsparung pro Jahr

CHF 1’500

 

3. Ein günstiges Krankenkassen-Modell wählen. Hausarztmodell, HMO oder Telefon med – je nach Bedürfnis können Sie mit einem dieser Modelle viel Geld sparen gegenüber dem Standard Modell. Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile. Aber eines ist allen gleich: Wenn Sie ein Standardmodell haben und ein anderes Modell wählen, können Sie Prämien sparen. Herr CLEVERBECLEVER wählt die HMO-Variante bei seiner bestehenden Krankenkasse CSS mit unveränderter Franchise von CHF 1’000.

Einsparung pro Jahr

CHF 1’000

 

4. Maximaler Sparvorteil. Herr CLEVERBECLEVER entscheidet sich dazu, alle Sparmöglichkeiten zu kombinieren. Er wechselt zur günstigsten Krankenkasse, erhöht die Franchise auf CHF 2’500 und wählt das TELEFONMODELL.

Einsparung pro Jahr

CHF 2’500

 Krankenkassenvergleich Grundversicherung guenstigste krankenkasse 

Der Selbstbehalt ist der Teil (heute: 10%) der Behandlungskosten, den der Versicherte selbst zu zahlen hat, wenn die jährlich verursachten Kosten den frei gewählten "300-500-1000-1500-2500" der Franchise übersteigen.

Meine Prämie ist zu teuer. Franchise, Selbstbehalt, Beitrag an den Spitalaufenthalt

Was muss ich selber bezahlen?

Die versicherte Person muss einen bestimmten Teil der Kosten selber tragen über die sogenannte Franchise und den Selbstbehalt. Ausnahme: Die Leistungen bei Mutterschaft wird keine Kostenbeteiligung erhoben.

 

Franchise

Wurden Leistungen in Anspruch gebucht, muss die versicherte Person 300 Franken pro Jahr selber zahlen (ordentliche Franchise). Die Krankenversicherung übernimmt den Kostenanteil, der die Franchise übersteigt. Für Kinder wird keine ordentliche Franchise erhoben. Die Franchise kann freiwillig höher gewählt werden – gegen eine entsprechende Prämienermässigung. Erwachsene und junge Erwachsene können eine Franchise von maximal 2500 Franken wählen (weitere Stufen: 500, 1000, 1500, 2000), Kinder von maximal 600 Franken (weitere Stufen: 100, 200, 300, 400, 500).

 

Selbstbehalt

Wenn die Franchise ausgeschöpft ist, vergütet die Krankenversicherung die über der Franchise liegenden Kosten zu 90 Prozent. Der Patient trägt die verbleibenden 10 Prozent der Abrechnung, allerdings nur bis zum Höchstbeitrag von 700 Franken pro Jahr. Für Kinder liegt die Obergrenze bei 350 Franken. Bei Medikamenten beträgt der Selbstbehalt dann 20 Prozent, wenn ein gleichwertiges, günstigeres Generikum vorhanden wäre, der Patient aber ohne medizinische Notwendigkeit das teurere Originalpräparat wünscht.

 

Beitrag an den Spitalaufenthalt

Alleinstehende Personen müssen sich mit 15 Franken pro Tag an den Kosten eines Spitalaufenthaltes beteiligen – ungeachtet der Franchise und des Selbstbehalts. Für Leistungen bei Mutterschaft wird kein solcher Beitrag erhoben.

Warum sind die Prämien in der Grundversicherung nicht für alle gleich?

Die Höhe der Prämie hängt ab vom Wohnkanton, vom Versicherer und davon, ob die Versicherten bereits das 18. oder 25. Lebensjahr haben feiern können. Innerhalb eines Kantons sind je nach Kantonsgrösse mehrere Prämienregionen mit unterschiedlichen Prämien möglich.

 

Braucht es in der Grundversicherung überhaupt verschiedene Anbieter für identische Leistungen von Krankenversicherern?

Das Krankenversicherungsgesetz sieht den Wettbewerb unter mehreren Anbietern vor. Der Wettbewerb unter den Anbietern schafft Anreize für innovative Lösungen, die den Versicherten zugute kommen. Die Versicherten profitieren von der garantierten Wahlfreiheit. Der Konkurrenzdruck unter den Krankenversicherern fördert die Qualität der Dienstleistungen und führt zu einer effizienteren und kostengünstigeren Abwicklung. Wenn am Ende des Geschäftsjahres ein Überschuss aus den Prä- mieneinnahmen nach Abzug der bezahlten Leistungen und nach Abzug der Verwaltungskosten resultiert, werden die Prämien für das Folgejahr angepasst. Da die Krankenversicherer von Gesetzes wegen keinen Gewinn erzielen dürfen, kommen Überschüsse dadurch den Versicherten in vollem Umfang zu Gute.

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Die Franchise ist der frei wählbarer Anteil an den Behandlungskosten in einem Kalenderjahr, den der Versicherte selbst zu tragen wünscht (frei wählbare Kostenbeteiligung).

Der Betrag dieser frei wählbaren Kostenbeteiligung kann sich zwischen Fr. 300.- (minimal) und Fr. 2'500.- (maximal) bewegen. Je höher die selbst gewählte Kostenbeteiligung liegt, umso tiefer ist die Prämie. Will ein Versicherter die Höhe der Franchise ändern, so kann er dies jeweils auf den Beginn eines neuen Kalenderjahres hin veranlassen: eine tiefere Franchise muss er dem Versicherer bis zum 30.11., eine höhere bis zum 31.12. mitteilen. Auf den Behandlungskosten einer komplikationslos verlaufenden Schwangerschaft (Mutterschaft), wird keine Franchise und kein Selbstbehalt erhoben.