Covid19 ausserordentliches Kurzarbeit formular firmeninhaber selbstständige Personen

WAS TUN,

WENN DAS

CORONAVIRUS

EUER BUSINESS

ZUM STILLSTAND BRINGT?

MÄRZ 20, 2020

 

CORONA-KRISE

 

3 MIN LESEN SONDO Information Coronavirus Stillstand Business

 

Weltweit schränken Regierungen das öffentliche Leben weitreichend ein, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Viele kleine Selbstständige und kleine Unternehmen fragen sich nun, was sie in dieser schwierigen Situation machen sollen. Auf der einen Seite möchte man so lange wie möglich weitermachen wie bisher, auf der anderen hat die eigene Gesundheit und die der Angestellten oberste Priorität.

 

Macht ihr euch Sorgen wegen einer vorübergehenden Schließung, haben wir für euch 8 Tipps zusammengestellt, wie ihr euer Business schützen könnt. sondo.ch

 

1. Seid offen und ehrlich zu euren Kunden

2. Arbeitet von zu Hause aus oder ergreift entsprechende Schutzmaßnahmen

3. Informiert euch über staatliche Hilfen

4. Aktualisiert eure Seite bei Google My Business

5. Verkauft über einen Onlineshop

6. Bittet um Spenden auf eurer Website

7. Postet auf Social-Media

8. Kontaktiert eure Zulieferer

 

 

1.  ANMELDUNG CORONAVIRUS COVID19 AUSSERORDENTLICHE KURZARBEIT

 

Die Zeiten sind für uns alle unsicher. Egal, ob wir Freiberufler, Unternehmer, Inhaber, Angestellte oder Hausfrauen bzw. -männer sind. Seid also direkt im Umgang mit euren Kunden und sagt ihnen, was genau euer Business macht, um die Krise zu meistern. Schließt ihr vorübergehend, wechselt, liefert eure Waren bis zur Haustür oder reduziert ihr eure Geschäftszeiten? Mit einem FAQ auf eurer Website informiert ihre eure Kunden über die wichtigsten Änderungen. sondo.ch

 

 

2. ARBEITET VON ZU HAUSE AUS ODER ERGREIFT ENTSPRECHENDE SCHUTZMASSNAHMEN

 

In fast allen betroffenen Ländern lautet die Devise: Habt ihr die Möglichkeit dazu, dann arbeitet von zu Hause aus. Seid ihr es gewohnt, jeden Tag in euren Laden, euer Büro oder euer Restaurant zu pilgern, dann kann sich Heimarbeit zu Beginn sehr merkwürdig anfühlen. Doch so schwer ist es gar nicht. Ein guter Startpunkt ist unsere Anleitung wie ihr produktiv und stressfrei von zu Hause aus arbeiten könnt.

 

Nicht jeder kann von den eigenen vier Wänden aus arbeiten. Dann hilft vor allem eine strikte Hygiene: regelmäßiges Händewaschen, das Desinfizieren von Gemeinschaftsräumen und Arbeitsgeräten sowie das Wahren eines sicheren Abstands zu anderen Mitarbeitern. Obendrein solltet ihr eure sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Könnt ihr euren Yogakurs auch online via Zoom oder Google Hangouts durchführen? Oder einen Lieferservice bis vor die Haustür anbieten, anstatt eure Kunden nur in eurem Geschäft zu empfangen? Seid ihr nicht sicher, was genau ihr tun könnt, dann fragt eure Kunden um Rat – zum Beispiel per Social Media. Sie werden euch schnell sagen, was sie wollen und wofür sie bezahlen möchten. sondo.ch

 

 

3. INFORMIERT EUCH ÜBER STAATLICHE HILFEN

 

Weltweit bieten Regierungen Hilfspakete an, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus einzudämmen. Diese reichen von Darlehen für kleine Unternehmen bis zu Kurzarbeitergeld.

Welche Maßnahmen die Bundesregierung und die Länder getroffen haben, könnt ihr in unserem Artikel “Corona-Hilfen für Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen” lesen. sondo.ch

 

 

4. AKTUALISIERT EURESEITE BEI GOOGLE MY BUSINESS

 

Habt ihr noch keinen Firmeneintrag bei Google My Business, dann ist jetzt der beste Zeitpunkt, einen zu erstellen. Die Anmeldung ist kostenlos und hilft euch dabei, online gefunden zu werden.

Habt ihr bereits eine Seite bei Google My Business, dann werdet ihr beim Einloggen eine neue Option namens “Coronavirus” auf der Startseite finden. Klickt auf den Link, um auf der nächsten Seite einige Vorschläge für Änderungen eurer Unternehmensangaben zu finden. Zum Beispiel geänderte Öffnungszeiten, zusätzliche Services für eure Kunden oder Verzögerungen bzw. Ausfälle bei eurem normalen Angebot. sondo.ch

 

 

5. VERKAUFT ÜBER EINEN ONLINESHOP

 

Online zu verkaufen, war noch nie so einfach. Wenn ihr jetzt einen Onlineshop erstellt, generiert ihr damit zusätzliches Einkommen. Abhängig von eurem Land sind Post- und Paketboten noch unterwegs. Alternativ könnt ihr die Waren auch selbst bis vor die Haustür eures Kunden liefern. Dieser holt sie dann dort ab, so entsteht kein körperlicher Kontakt. Auf diese Weise helft ihr auch den besonders gefährdeten Menschen in eurer Umgebung.

Anstatt einer Rückerstattung könnt ihr euren Kunden auch Gutscheine anbieten. Natürlich müsst ihr eure eigene Rückerstattungsrichtlinie einhalten, doch wenn ihr euren Kunden erklärt, wie diese Maßnahme eurem Business beim Überleben hilft, werden viele euch unterstützen. sondo.ch

 

 

6. BITTET UM SPENDEN AUF EURER WEBSITE

 

Jimdo liebte lokale Unternehmen – und wir sind nicht die einzigen. Als lokales Unternehmen stehen die Chancen gut, dass ihr wichtig für eure Region seid. Sammelt dazu einfach Spenden auf eurer Website und gebt euren Mitmenschen die Chance, euer Business jetzt zu unterstützen. Dann könnt auch ihr eure Region in der Zukunft unterstützen. sondo.ch

 

 

7. POSTET AUF SOCIAL-MEDIA

 

Die meisten Unternehmen sind in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram vertreten. Dort promoten sie ihre Produkte und tauschen sich mit ihren Kunden aus. Oft sind soziale Medien eine Ablenkung, doch für mehr und mehr Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, sind sie nun die einzige direkte Verbindung zur Außenwelt.

Falls ihr also aufhören müsst, eurem Job nachzugehen, dann hört zumindest nicht mit dem Posten auf. Nutzt euer Profil, um Solidarität zu zeigen und mit euren Kunden in Kontakt zu bleiben. Dann habt ihr eine wesentliche stärkere Verbindung zu ihnen, wenn die Dinge wieder ihren gewohnten Gang gehen. sondo.ch

 

 

8. KONTAKTIERT EURE ZULIEFERER

 

Abhängig von euer Branche, kann es zu Lieferengpässen bei den Materialien kommen, die ihr zur Herstellung eurer Produkte benötigt. Wisst ihr das bereits im Vorfeld, könnt ihr die Erwartungen eurer Kunden entsprechend realistisch halten. Braucht ihr länger, eure Bestellungen auszuliefern, werden eure Kunden das eher verzeihen, wenn ihr sie im Voraus informiert. sondo.ch

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1. Was ist die Kurzarbeitsentschädigung (KAE) und wann wird sie ausbezahlt?

Ein Arbeitgeber kann mit Zustimmung seiner Arbeitnehmenden Kurzarbeit einführen, d.h. eine vorübergehende Aussetzung der Arbeit in seinem Betrieb, um vorübergehende wirtschaftliche Schwierigkeiten zu bewältigen.

Mit der KAE, welche die Arbeitslosenkasse dem Arbeitgeber nach einem spezifischen Verfahren auszahlt, soll vermieden werden, dass Arbeitnehmer deren Beschäftigung momentan verkürzt oder ausgesetzt ist, ganz oder teilweise arbeitslos werden. Die Auszahlung von KAE setzt den Erhalt der Arbeitsverträge der betroffenen Mitarbeitenden voraus. Die KAE deckt nur Arbeitsverluste. Finanzielle Einbussen ohne Arbeitsverlust eröffnen also keinen Anspruch auf eine Entschädigung.

Der Arbeitsausfall ist anrechenbar, wenn er:

  • auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen und unvermeidbar ist;
  • mindestens 10 % der Arbeitsstunden ausmacht, die von den Arbeitnehmenden normalerweise insgesamt geleistet werden.

Ein Arbeitsausfall, der in Zusammenhang mit einem normalen Betriebsrisiko steht, ist nicht anrechenbar (z.B. Arbeitsausfall wegen Krankheit des Vorarbeiters).

Darüber hinaus regelt der Bundesrat für Härtefälle die Anrechenbarkeit von Arbeitsausfällen, die auf behördliche Massnahmen, auf wetterbedingte Kundenausfälle oder auf andere vom Arbeitgeber nicht zu vertretende Umstände zurückzuführen sind. Anrechenbar sind Arbeitsausfälle in Zusammenhang mit einem Ein- und Ausfuhrverbot für Rohstoffe, Elementarschadenereignissen, usw.

2. Sondersituation Coronavirus COVID-19 sodu.ch

Das SECO erwägt das unerwartete Auftreten eines neuen Coronavirus und dessen Folgen nicht als normales Betriebsrisiko.

Die vom Coronavirus betroffenen Unternehmen können Kurzarbeitsentschädigung geltend machen, wenn der Arbeitsausfall zurückzuführen ist auf:

  • behördliche Massnahmen (z.B. Versammlungsverbot) oder andere vom Arbeitgeber nicht zu vertretende Umstände;
  • wirtschaftliche Gründe. Diese umfassen sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Gründe, die zu einem Rückgang der Nachfrage oder der Umsatzzahlen führen (Kundenausfälle).

Der Bezug zum Coronavirus allein genügt nicht, um einen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung geltend zu machen. Die Unternehmen müssen jeweils die Gründe angeben, warum die Arbeitsverluste im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Es muss einen kausalen Zusammenhang zwischen diesem neuen Virus und dem Arbeitsausfall geben.

Ferner müssen namentlich folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • das Arbeitsverhältnis darf nicht gekündigt sein;
  • der Arbeitsverlust ist sehr wahrscheinlich vorübergehend und es kann davon ausgegangen werden, dass die Kurzarbeit den Erhalt von Arbeitsplätzen ermöglicht;
  • die Arbeitszeit ist kontrollierbar;
  • der Arbeitsverlust beträgt mindestens 10 % der Gesamtarbeitsstunden, die normalerweise von den Arbeitnehmern während dem Zeitraum gearbeitet werden, für den die Abrechnung erstellt wurde.

sodu.ch